Was ist Fischkuchen?
Woraus besteht er?
Aus entgrätetem, gewaschenem und zerkleinertem Weißfisch, versetzt mit Stärke, Salz und Zucker. Die Masse wird geknetet, bis sie elastisch wird, dann geformt und gegart.
Der Fisch verliert beim Waschen fast allen Eigengeschmack, und genau das ist gewollt: Der Fischkuchen soll die Würze der Brühe aufnehmen, in der er später liegt.
Wie wird er gegessen?
In Korea meist als Straßenessen, auf Spießen in einer heißen Brühe stehend. Man nimmt sich einen Spieß und trinkt die Brühe aus einem Becher dazu, oft im Stehen und im Winter.
In der Küche kommt er in Eintöpfe, in Reisrollen und in scharfe Pfannengerichte mit Tteokbokki.
Was unterscheidet ihn von Surimi?
Im Grunde nichts. Surimi ist dieselbe Fischmasse, und die Krebsfleischimitate aus dem Kühlregal sind eingefärbte und geformte Fischkuchen.
Der Unterschied liegt in der Verarbeitung: Der asiatische Fischkuchen ist eine eigenständige Zutat, das europäische Surimi ahmt etwas anderes nach.
Wie schmeckt er?
Mild, leicht salzig, mit einer festen und zugleich nachgiebigen Struktur. Wer ihn zum ersten Mal isst, merkt vor allem den Biss, und der Geschmack kommt aus der Brühe.